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Luka Radovic

Kriege beginnen lange bevor der erste Schuss fällt und dauern manchmal ewig an, auch wenn der Frieden längst unterschrieben ist.
Die letzten Augenzeugen des Zweiten Weltkriegs sind dabei, diese Welt zu verlassen, und eine neue Generation wächst heran, für die jenes Grauen immer weiter in die Ferne rückt. Gleichzeitig sind noch nicht alle Geschichten erzählt, und viele Akteure des vergangenen Jahrhunderts nehmen ihre Geheimnisse mit ins Grab – was viele Jüngere nicht zu stören scheint, ganz im Gegenteil. Andere wiederum kämpfen ihr Leben lang darum, das Vergangene zu erforschen, um die Zukunft besser gestalten zu können und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Wann ist die Aufarbeitung vergangener Tage abgeschlossen? Heiligt der Zweck die Mittel? Wie kann man trotz der Schatten der Vergangenheit friedlich miteinander leben? Verfolgen uns die Geister unserer Vorfahren und auferlegen sie uns deren Schuld? Kann man seiner Geschichte und seiner Familie entfliehen?

Unser Film stellt sich diesen Fragen. Claras Geschichte ist frei erfunden, doch alle Teilaspekte, jeder Konflikt, jeder Charakter, jede Entscheidung in HAUS QUICKBORN liegt einer wahren Begebenheit zu Grunde, die sich so im deutsch-dänischen Grenzgebiet abgespielt hat.

HAUS QUICKBORN: Repräsentiert das Dilemma mehrerer Generationen in Nordschleswig

 

In meinem eigenen, bisherigen Leben gibt es ein Thema, das mich tief beschäftigt und sowohl in meinem Alltag als auch in meiner Arbeit stets präsent ist: das Leben an, um und innerhalb von Grenzen. Grenzen zwischen Staaten, Regionen, Kulturen und Sprachen. Aufgewachsen im multikulturellen Stuttgart als Sohn zweier Kriegsflüchtlinge und als Enkel zweier bosnischen Serben, einem bosnischen Kroaten und einer Bosniakin, habe ich schon früh erfahren, was es bedeutet, wenn Grenzen und Frontlinien selbst innerhalb einer Familie verlaufen. Auf den Straßen meiner Heimatstadt begegnete ich den unterschiedlichsten Kulturen, Bräuchen und Perspektiven, und durch Reisen und berufliche Erfahrungen in vielen Teilen der Welt stieß ich immer wieder auf die gleichen Geschichten, nur in anderen Formen und Farben.

Seit jeher haben Menschen neue Grenzen gezogen, Gemeinschaften gebildet, sich miteinander bekriegt und schließlich wieder zueinander gefunden. Feindschaften und Gemeinsamkeiten sind dabei nie in Stein gemeißelt. Sie verändern sich mit der Zeit, wie ein zuweilen reißender, manchmal vor sich hin plätschernder Fluss, den die Menschen zu bändigen versuchen. Er aber findet immer neue Wege, seinen Lauf zu ändern – zum Guten, oder zum Schlechten für jene, die ihn befahren.

Unsere Geschichte repräsentiert das Dilemma mehrerer Generationen in Nordschleswig und versucht Antworten auf Fragen zu finden, die sich Menschen in allen Teilen der Welt stellen – auf die eine, oder andere Art und Weise.

Uffe Iwersen

Der Spielfilm HAUS QUICKBORN ist nicht nur ein Film – er ist ein Beitrag zur Aufarbeitung der dunklen Nazigeschichte der deutschen Minderheit in Dänemark. Ein unterhaltender, spannungsgeladener Mutmacher mit Blick nach hinten, aber vor allem nach vorn. Für den Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) – als Kultur- und Dachverband der deutschen Minderheit in Dänemark – ist es ein essentielles Anliegen durch Blicke in die Vergangenheit weitere Schritte in die Zukunft machen zu können und gleichzeitig den Landesteil Nordschleswig mit all seiner Vielfalt und Eigenart zu präsentieren und ihn auf die filmische und kulturelle Landkarte Dänemarks und Europas zu setzen.

Deswegen habe ich – als Kulturkonsulent des BDN – Initiative für dieses Filmprojekt ergriffen und agiere nun als Produzent. Die Thematik ist mir eine Herzensangelegenheit. Meine Aufgabe als Kulturkonsulent ist es, die deutsche Sprache und Kultur in Nordschleswig und Dänemark zu fördern, Brücken zwischen Mehr- und Minderheitsbevölkerung sowie zwischen Deutsch und Dänisch zu bauen und somit Puzzleteile zur friedlichen Koexistenz im deutsch-dänischen Grenzland beizutragen. Dieser Film ist einer dieser Puzzleteile.

Friedliche Koexistenz im Grenzland: Vom Gegeneinander zum Füreinander

 

Die deutsche Minderheit in Dänemark hat während der dunklen Zeit des Nationalsozialismus Schuld auf sich geladen. Eine Schuld, die bis in die Gegenwart ihre langen Schatten wirft. Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges war es daher schwer Brücken zur Mehrheitsbevölkerung zu schlagen, geschweige denn an eine friedliche Koexistenz im Grenzland zu denken. Nur langsam und mühsam gelang dies. Von einem Gegeneinander, zu einem Nebeneinander, zu einem Miteinander und schließlich glücklicherweise zu einem Füreinander. So kann man die Entwicklung in Nordschleswig seit 1945 kurz und knapp – und vielleicht durch eine rosarote Brille betrachtend – beschreiben. Denn dieser Prozess verlief nicht so glatt, wie es die Beschreibung vermuten lässt. Immer wieder tauchten und tauchen Konflikte auf persönlicher und institutioneller Ebene auf und auch die Aufarbeitung der eigenen Minderheitengeschichte fand lange Zeit nicht genug Beachtung seitens der deutschen Minderheit in Dänemark. In den letzten Jahren hat diese historische Aufarbeitung jedoch zunehmend an Fahrt aufgenommen.

Der Spielfilm HAUS QUICKBORN soll zu dieser Aufarbeitung einen Beitrag leisten. Die Geschichte wird durch den Mikrokosmus des Haus Quickborn – ein Haus der deutschen Minderheit im nordschleswigschen Dorf Kollund direkt an der Flensburger Förde gelegen – als Mahnmal für die Schrecken des Krieges und die Bedeutung der Versöhnung zwischen der deutschen Minderheit und der dänischen Mehrheitsbevölkerung dienen. Gleichzeitig zeigt der Film die wunderschönen Facetten Nordschleswigs und des deutsch-dänischen Grenzlandes in Form von Sprache, Land, Leuten und Kultur sowie das moderne, friedliche Zusammenleben in einer multi-ethnischen Gesellschaft. Positive Facetten, die mit jedem Schritt Aufarbeitung der eigenen Geschichte wertvoller werden.

Zur Person: Geboren 1981 in Sonderburg/Sønderborg (DK) Besuch von Kindergarten und Schulen der deutschen Minderheit in Dänemark und Abitur am Deutschen Gymnasium für Nordschleswig in Apenrade/Aabenraa (DK). Danach BA Studium in Aarhus (European Studies) und MA Studium in Flensburg/Sonderburg. Ab 2009 Kulturkonsulent beim Bund Deutscher Nordschleswig. Ein Leben ganz im Zeichen der deutschen Minderheit in Dänemark – auch durch ehrenamtliche Tätigkeiten verschiedenen Vereinen der Minderheit.

Firebird Productions GbR versteht sich als Film- und Videoproduktionsfirma/Content-Agentur in den Bereichen Video & Audio und begleitet den Prozess vom Impuls bis zum finalen Produkt. Das Produktangebot reicht über Imagefilme, Reels, (Video-)Podcasts, (Produkt-)Advertising, Musikvideos, Eventfilme, Spots, Erklärfilme, Design, Drohnenaufnahmen, Fotos, bis hin zu musikalischen Auftragskompositionen. Weiterhin konzipiert Firebird ganzheitliche Kampagnen zu Themen wie (Re-)Branding, Recruiting und Reichweitengenerierung, wobei in der Regel Social Media Strategien eingebunden werden. Firebird ist gut vernetzt und kann auch große Produktionen abwickeln. Dazu gehören unter anderem Dreharbeiten in Studios oder im Ausland.

Das Unternehmen Firebird Productions GbR wurde im Jahre 2021 gegründet. Aktuell übernehmen die zwei Gründer Felix Martens und Matthias Runge die Geschäftsführung. Das Unternehmen befindet sich in Flensburg im Technologiezentrum.

Matthias ist ein talentierter Audio-Engineer, Projektleiter und zuständig für die Finanzen mit umfangreicher Erfahrung in der Film- und Musikindustrie. Seine Leidenschaft für Musik und Technik hat ihm geholfen, eine erfolgreiche Karriere als Audio-Engineer zu starten, während seine organisatorischen Fähigkeiten ihn zum idealen Projektleiter machen. Als Audio-Engineer ist Matthias in der Lage, die technischen Aspekte der Audioproduktion zu meistern, einschließlich der Aufnahme-, Misch- und Mastering-Prozesse.

Er verfügt über eine breite Palette von Fähigkeiten und Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Arten von Audio-Software und -Hardware und versteht, wie man Soundeffekte und Musik nahtlos in die visuelle Handlung eines Films integriert. Als Projektleiter ist Matthias in der Lage, komplexe Film- und Musikprojekte effektiv zu organisieren und zu leiten.

Hardfacts:

  • Media and Sonic Communication – Bachelor of Arts
  • Seit 2019 Selbständig
  • Seit 2021 Co – Geschäftsführer der Produktionsfirma „Firebird Productions GbR“

Felix ist ein erfahrener Kameramann und Drohnenpilot, der sich durch seine kreative Vision und sein technisches Können auszeichnet. Er ist in der Lage, eine breite Palette von Kameras und Technologien zu bedienen, und versteht, wie er sie effektiv einsetzen kann, um einzigartige visuelle Effekte zu erzeugen. Sein Fokus liegt immer auf der Umsetzung der Vision des/der Regisseurs/Regisseurin und der Schaffung eines einzigartigen Looks für jedes Projekt.

Als Kameramann ist Felix in der Lage, mit Licht und Schatten zu arbeiten, um eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen und die Emotionen der Charaktere in einer Szene einzufangen. Er hat ein Auge für Details und ist bekannt für seine Fähigkeit, interessante Perspektiven und Kamerabewegungen zu kreieren, die das Publikum in die Handlung hineinziehen.

Hardfacts:

  • Ausbildung: Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Kiel und Hamburg (Firma: AVTplus Media Service GmbH, Schwerpunkt Live Kamera)
  • Cutter Lehrgang an der „Deutschen Pop“ in Hamburg.
  • Bachelor Medieninformatik Schwerpunkt Film.
  • Seit 2019 Selbständig als Kameramann, Drohnenpilot und Producer
  • Seit 2021 Co – Geschäftsführung der Produktionsfirma „Firebird Productions GbR“
Directing Department
  • Luka Radovic (Director)

  • Nella Nissen (First Assistant Director – First Shooting Block)

  • Ronja Seyfried (First Assistant Director – Second Shooting Block) 

Production Department
  • Uffe Iwersen (Producer)
  • Matthias Runge (Production Manager)
  • Nella Nissen (Production Assistant / Unit Manager)
  • Leif Curdes (Set-Runner – First Shooting Block)
  • Fynn Thümmel (Set-Runner – Second Shooting Block

     

Camera Department
  • Felix Martens (DoP)

  • Lilli Antoniak (Camera Assistant / Clapper Loader)

  • Jendrik Buschmann (Camera Assistant / Focus Puller)

  • Maximilian Hauschild (Camera Assistant – First Shooting Block)

Lighting Department
  • Christopher Friedrichs (Head of Department) – First Shooting Block)

  • Michael Aicher (Head-of – Second Shooting Block)

  • Jan Feier (Best Boy – Second Shooting Block)

  • Mirco Höfer (Lighting Assistant – First Shooting Block)

  • Kai Levi Späte (Lighting Assistant – First Shooting Block)

  • Jurriaan Körfer (Lighting Assistant – First Shooting Block)

  • Lars Tietgen (Lighting Assistant – First Shooting Block)

  • Jacob Spegel (Lighting Assistant – First Shooting Block)

  • Leonard Jauch (Lighting Assistant – First Shooting Block)

  • Eric Kraneis (Lighting Assistant – Second Shooting Block)

  • Levi Spaete (Lighting Assistant – Second Shooting Block)

  • Florian Schmidt (Lighting Assistant – Second Shooting Block)

  • Dylan Briese (Lighting Assistant – Second Shooting Block)

  • Benjamin Brochhagen (Lighting Assistant – Second Shooting Block)

Art Department / Production Design
  • Anne-Martha Kohn (Head of Department)

  • Alicia Hartwig (Set Design Assistant – First Shooting Block)

  • Dina Maria Bychkov (Set Design Assistant – First Shooting Block)

  • Leonard Jauch (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Lynn Krone (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Merrick Holz (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Carlotte Müller (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Lena Oetjen (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Victoria Habermann (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Jacob Spegel (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Godja Wendland (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Felix Neubert (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

Sound Department
  • Jakob Lissowsky (Head of Department – First Shooting Block)

  • Till Hagge (Sound Assistant / Boom Operator – First Shooting Block | Head of Department – Second Shooting Block)

  • Lia von Malottki (Sound Assistant / Boom Operator)

Costume Department
  • Sabina Lorenz (Head of Department)

  • Luisa Hartmann Co- Head of Department – First Shooting Block)

  • Tom Smits (Costume Assistant – Second Shooting Block)

  • Sophie Büscher (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

  • Michèle Hürlimann (Set Design Assistant – Second Shooting Block)

     

Hair & Make-up Department
  • Katharina Hilbert (Head of Department)
  • Gharib Abdo (Hair & Makeup Assistant)
Continuity Department
  • Godja Wendland

  • Nella Nissen

BTS Department
  • Jesko Clausen (BTS Video)

  • Raik Clausen (BTS Video)

  • Ronnie Ohlsen (Set Photographer – First Shooting Block)

  • Aryna Voznenko (Set Photographer / Socia Media – Second Shooting Block)

  • Mirco Höfer (Set Photographer – Second Shooting Block)

  • Dylan Briese (Set Photographer – Second Shooting Block)

     

Post-Production Department
  • Post-Production Supervisor - tba.
  • Editor - tba.
  • Colorist - tba.
  • Sound Designer - tba.
  • Re-Recording Mixer - tba.
  • Composer - tba.
  • Visual Effects (VFX) - tba.
Others
  • Freddy Hansen (Set Technician – Haus Quickborn)

  • Leif Curdes (Back Office)

  • Damaris Krebs (Homepage Manager)

  • Lucie Miede (Catering – Haus Quickborn)

  • Anita Haagensen (Catering – Haus Quickborn)

  • Lisa Nissen (Catering – Haus Quickborn)

  • Annika Nissen (Catering – Haus Quickborn)